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Wir entwickeln ein Datensicherungskonzept, das zu Ihren Daten, Ihrem Budget und Ihren Ausfallzeiten passt. Nachvollziehbar dokumentiert und regelmäßig überprüft.
Ein Datensicherungskonzept ist die schriftliche Festlegung, welche Daten ein Unternehmen wie oft, wohin und wie lange sichert und wie es sie im Ernstfall wiederherstellt. Es definiert Wiederherstellungsziele (RPO und RTO), Speichermedien wie NAS, Band oder Cloud, Verantwortlichkeiten und Testintervalle. So wird die Datensicherung planbar, prüfbar und unabhängig von einzelnen Personen.
Leistung
Kennzahlen
Orientierung
Zielgruppe
Viele Unternehmen sichern ihre Daten, aber nur wenige haben schriftlich festgelegt, warum genau so. Ein Datensicherungskonzept beantwortet die entscheidenden Fragen: Welche Systeme und Daten sind geschäftskritisch? Wie viel Datenverlust ist tragbar? Wie schnell muss der Betrieb wieder laufen? Wer ist zuständig, wenn eine Sicherung fehlschlägt? Ohne diese Antworten entsteht oft ein Flickenteppich aus Einzellösungen, der im Ernstfall Lücken offenbart. Der BSI IT-Grundschutz widmet dem Thema deshalb einen eigenen Baustein, CON.3 Datensicherungskonzept.
Zwei Kennzahlen stehen im Mittelpunkt. Der Recovery Point Objective (RPO) beschreibt, wie viel Datenverlust höchstens entstehen darf, und bestimmt damit die Sicherungshäufigkeit. Der Recovery Time Objective (RTO) gibt an, wie lange ein System höchstens ausfallen darf, und entscheidet über die Technik. Ein Warenwirtschaftssystem braucht meist engere Ziele als ein Archivlaufwerk. Aus diesen Vorgaben leiten wir Intervalle, Aufbewahrungsfristen, Speicherorte und Testzyklen für jedes System ab.
Technisch gibt es mehrere Wege. Offline- und Offsite-Sicherungen auf Band oder getrennten Datenträgern bieten einen echten Air Gap. Ein NAS ermöglicht schnelle lokale Rücksicherungen. Cloud-Backup, etwa in S3-Speicher im Rechenzentrum von LückerServices am FMO, liefert die Kopie außer Haus. In der Praxis überzeugt meist ein hybrides Konzept, das diese Bausteine nach der 3-2-1-1-0-Regel kombiniert und die Stärken jedes Mediums nutzt.
Wechseldatenträger oder Bänder, die nach der Sicherung vom Netz getrennt und außer Haus gelagert werden, bleiben für Schadsoftware unerreichbar und schützen vor Totalverlust am Standort.
Ein Netzwerkspeicher im eigenen Haus nimmt tägliche Sicherungen auf und ermöglicht schnelle Rücksicherungen. Gehärtet und vom übrigen Netz getrennt ist er die erste Verteidigungslinie. Ersetzt aber keine Offsite-Kopie.
Magnetbänder speichern große Datenmengen langfristig und kostengünstig. Ausgelagerte Bänder sind physisch vom Netzwerk getrennt und bilden einen klassischen Air Gap gegen Ransomware. Wichtig sind feste Wechselzyklen.
S3-Objektspeicher mit Object Lock liefert eine automatisierte, unveränderliche Kopie außer Haus, gehostet am FMO, bei Hetzner oder bei einem Hyperscaler. Der Abgleich läuft automatisch und benötigt keinen manuellen Transport.
Die Kombination aus lokaler Sicherung, Offsite-Kopie in der Cloud und Offline-Medium verbindet schnelle Wiederherstellung mit hoher Ausfallsicherheit und erfüllt die 3-2-1-1-0-Regel. Die Gewichtung richtet sich nach Ihren Zielen.
Sicherungsplan, Zuständigkeiten, Zugangswege und Wiederherstellungsanleitungen werden schriftlich festgehalten. So bleibt die Datensicherung auch bei Urlaub oder Personalwechsel beherrschbar. Auch Prüfer und Versicherer erhalten so einen klaren Nachweis.
am Flughafen Münster/Osnabrück (FMO)
Wir erfassen Systeme, Anwendungen, Datenmengen und vorhandene Sicherungen und klären mit Ihnen, welche Prozesse geschäftskritisch sind und welche Vorgaben gelten.
Für jedes System definieren wir gemeinsam RPO, RTO und Aufbewahrungsfristen. Daraus ergeben sich Sicherungsintervalle, Speichermedien und die benötigte Technik. Kritische Systeme erhalten Vorrang.
Wir erstellen das schriftliche Datensicherungskonzept mit Architektur, Sicherungsplan, Zuständigkeiten, Wiederherstellungsabläufen und Testplan in verständlicher Form für Geschäftsführung und IT. So bleibt es dauerhaft nutzbar.
Auf Wunsch setzen wir das Konzept technisch um, testen die Wiederherstellung und überprüfen das Konzept regelmäßig, wenn sich Systeme oder Anforderungen ändern.
Ein Datensicherungskonzept enthält mindestens die zu sichernden Systeme und Daten, Sicherungsart und -häufigkeit, Speicherorte, Aufbewahrungsfristen, RPO- und RTO-Ziele, Zuständigkeiten sowie Abläufe und Intervalle für Wiederherstellungstests. Ergänzend werden Verschlüsselung, Zugriffsschutz und Notfallabläufe beschrieben. Wichtig ist eine verständliche Sprache, damit auch Vertretungen im Ernstfall danach handeln können. Ein Konzept sollte zudem festhalten, wo Wiederherstellungsmedien und Zugangsdaten sicher hinterlegt sind.
Der RPO legt fest, wie viel Datenverlust maximal akzeptabel ist, zum Beispiel die Arbeit von vier Stunden. Der RTO gibt an, wie lange ein System höchstens ausfallen darf, bis es wieder läuft. Der RPO bestimmt die Sicherungshäufigkeit, der RTO die Wiederherstellungstechnik.
Ja, in vielen Konzepten. Bänder eignen sich für große Datenmengen und lange Aufbewahrung. Werden sie nach der Sicherung entnommen und ausgelagert, sind sie physisch vom Netz getrennt und damit für Ransomware unerreichbar. Für schnelle Alltagsrücksicherungen ergänzen wir sie meist durch Festplatten- oder Cloud-Ziele.
Nein, als einzige Sicherung nicht. Ein NAS im selben Gebäude und Netzwerk kann durch Brand, Überspannung oder Ransomware gemeinsam mit den Originaldaten verloren gehen. Als schnelles lokales Ziel ist es sinnvoll, sollte aber durch eine Offsite- und eine unveränderliche oder offline gehaltene Kopie ergänzt werden.
Mindestens einmal jährlich sowie bei jeder wesentlichen Änderung, etwa neuen Anwendungen, Standorten oder Cloud-Diensten. Auch die Ergebnisse von Wiederherstellungstests sollten in die Überprüfung einfließen, denn sie zeigen, ob die festgelegten RPO- und RTO-Ziele in der Praxis erreicht werden. Verantwortlich dafür sollte eine konkret benannte Person sein.
| Leistung | Analyse, Konzeption und Dokumentation der Datensicherung |
|---|---|
| Varianten | Offline-/Offsite-Backup, NAS, Bandsicherung, Cloud-Backup, Hybrid |
| Kennzahlen | RPO (maximaler Datenverlust) und RTO (maximale Ausfallzeit) |
| Orientierung | 3-2-1-1-0-Regel, BSI IT-Grundschutz-Baustein CON.3 Datensicherungskonzept |
| Ergebnis | Schriftliches Konzept mit Sicherungsplan, Zuständigkeiten und Testplan |
| Zielgruppe | Kleine und mittlere Unternehmen, Verwaltungen und Praxen |
Stand: Oktober 2026
Im kostenfreien Erstgespräch klären wir Ihre Anforderungen und zeigen konkrete nächste Schritte – persönlich, verständlich und ohne Verpflichtung.
Ihre persönlichen Ansprechpartner:
Stefan Lücker (Geschäftsführer)
Felix Lücker (Kundenberatung)
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Support: +49 5401 368210
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